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KOMPETENZ ERWEITERN

Aggression & Gewalt - richtiger Umgan

g und Lösungsansätze

Gewalt und Aggression waren bis vor kurzem und sind teilweise noch immer tabuisierte Themen im Gesundheitswesen. Internationale Studien belegen jedoch, dass das Vorkommen von Aggression und Gewalt in Gesundheitsberufen erschreckend hoch ist und sich für MitarbeiterInnen wie für Organisationen hohe Folgekosten ergeben - materieller und immaterieller Natur. Im Rahmen dieses Seminares wird sich dieses Problembereiches angenommen! mehr lesen (Download Infoblatt)


Ziele/Nutzen:

  • Reduzierung von Angst und Unsicherheit in emotionalen Situationen
  • Sicherheit auch in kommunikativ schwierigen Situationen
  • Gesteigerte Selbstreflexionsfähigkeit, Hinterfragen der eigenen Handlungen und Einstellungen im Umgang mit Aggression und Gewalt
  • Verfeinerung der persönlichen kommunikativen und sozialen Kompetenzen
  • Positive Auswirkungen im Umgang mit Patienten, Angehörigen sowie mit dem eigenen (auch interdisziplinären) Team
  • Aktiver Beitrag zur Fehlervermeidung: 70-80% aller Fehler in Gesundheitseinrichtungen werden durch Kommunikationsprobleme verursacht!

Scientific Communication Course - Wissenschaftliche Ergebnisse mitreißend präsentieren

Wissenschaft kann trocken und langweilig sein, aber auch aufregend und mitreißend.
Welche Seite man hervorkehrt, ob bei einer Doktorarbeit, Studienergebnissen oder dem Antrag für eine Förderung, entscheidet nicht nur über den Erfolg der Präsentation, sondern kann auch bestimmend sein, ob eine wissenschaftliche Arbeit durchgeführt werden kann, finanziert wird, oder die Ergebnisse anerkannt werden. Die Schwierigkeit liegt hier in der Beschränkung auf das Wesentliche und dem Eingehen auf die Unterschiedlichkeit der Kommunikationspartner, denen Inhalte zu übermitteln sind.


Ziel: Den Blick für die wesentlichen Punkte einer wissenschaftlichen Arbeit zu schärfen. Prägnanz in der Auswahl und Beschränkung auf die wesentlichen Eckpunkte.

Inhalte:

  • Die wichtigsten Formen der wissenschaftlichen Kommunikation:
    • Die 3-Minuten Kurzpräsentation
    • Der Vortrag
    • Das Abstrakt
    • Die wissenschaftliche Publikation
    • Der Förderantrag für Laien

  • Die Bewertung von präsentierten Daten und Untersuchungen als Zuhörer
  • Wesentliches in Ergebnissen erkennen
  • Der Spannungsbogen bei Präsentationen


Die Kraft von Worten – Patientenorientierte Gesprächsführung

Ziel: Erkennen, wie viel einfache Worte bewirken können und lernen, wie man mit Sprache viel verändern kann, wenn man sie richtig einsetzt.

Inhalte:

  • Einen guten Draht zum anderen herstellen können
  • Die Magie der Landkarten - Meistens geht es um etwas ganz anderes - worum eigentlich?
  • Wege zur Entschärfung von schwierigen Situationen
  • Eine Vorankündigung spart 100 Rechtfertigungen - oder: Wie man schwierige Situationen erst gar nicht entstehen lässt
  • Klassische Kommunikationsfallen vermeiden
  • Was wir denken bestimmt, was wir sagen und was wir tun
  • Mit dem anderen reden, statt zum anderen reden


Das Pflege- / Anamnese-Gespräch

Ziel: Ziel des Seminars ist es, professionelle Anamnesegespräche patientenorientiert durchführen zu können. Erkennen, welche Bereiche für den jeweiligen Patienten besonders wichtig sind, die Fragen elegant zu vernetzen und so den Start in eine gute Pflegebeziehung sicherstellen.

Inhalte:

  • Grundlagen gelungener Kommunikation - Die Zufriedenheit mit der Behandlung und Betreuung durch kompetente Gesprächsführung erhöhen
  • Die Aufnahme als ersten Schritt zu guter Compliance nutzen
  • Die vier Stufen beim Ablauf des Anamnesegesprächs und worauf es ankommt
  • Der Unterschied zwischen Frage- und Beobachtungspunkten, zwischen Wahrnehmung und Interpretation
  • Schwierige Fragen elegant formulieren (Sexualität, Privates, psychische Faktoren)
  • Führen eines freien Anamnesegesprächs, das dem natürlichen Gesprächsverlauf folgt - mit dem anderen sprechen statt ihn verhören
  • Vernetzen der Themen
  • Umgang mit Störungen oder Unterbrechungen des Gesprächs
  • Ziele und Perspektiven mit dem Patienten gemeinsam finden und festlegen
  • Der Umgang mit dem Faktor „Zeit“


Informationen und Therapieziele - Das Arzt-Patienten-Gespräch

Ziel: Eine stabile und effektive Arzt-Patienten-Beziehung aufbauen zu können. Durch kompetente Gesprächsführung erhöht sich die Patientenzufriedenheit und es werden Konflikte vermieden.

Inhalte:

  • Probleme der Patienten strukturiert identifizieren und die Anliegen ganzheitlich erfassen
  • Compliance erhöhen durch effektive Gesprächsführung
  • Professioneller Umgang mit nicht alltäglichen Situationen
  • Den Patienten darin unterstützen, sich an die Krankheitssituation zu adaptieren
  • Klare und einfühlsame Befundvermittlung
  • Die Zufriedenheit mit der Behandlung und Betreuung durch kompetente Gesprächsführung erhöhen
  • Ziele und Perspektiven mit dem Patienten gemeinsam finden und festlegen ("Shared Decision Making" – Prozess)


Wort sei Dank“ - Argumentation und Rhetorik:

Ziel: Die Sprache als Werkzeug bewusst nutzen, zielorientiert argumentieren und die Wirkung der eigenen Worte erhöhen

Inhalte:

  • Die 7 Schritte erfolgreicher Argumentation
  • Mögliche Widerstände erkennen und vorbeugen
  • „Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte“ – aber welcher? Körpersprache und Blickführung als Mittel zum Erfolg
  • Mit Stimme Stimmung aufbauen
  • Angriffen und Killerphrasen entgegnen und sie elegant nutzen
  • Stolpersteine und Eigentore – man muss nicht alle Fehler selber machen
  • Statemanagement – auf die richtige Einstellung kommt´s an


Präsentation und Moderation – die Tricks der Profis kennen lernen:

Ziel: Hinter Präsentationen, die Zuhörer fesseln und Moderationen, die Ergebnisse bringen, die eingehalten werden, stehen Techniken, die Sie in diesem Workshop kennen lernen.

Inhalte:

  • Selbstsicherheit und Kompetenz vor der Gruppe
  • Körpersprache und Stimme – was strahle ich aus, was strahlen die Zuhörer aus
  • Klare Ziele – klare Erfolge: Ziele definieren und erreichen
  • „In der Kürze liegt die Würze" - Einfache Strukturen erfolgreicher Moderationen
  • Konsensrunden halten und Zustimmung bekommen
  • Destruktive Kritik in Konstruktive verwandeln
  • Gruppenprozesse erkennen, moderieren und steuern können


Schlagfertigkeit ist etwas, das uns 24 Stunden später einfällt

Ziel: Glauben Sie dieses Zitat von Mark Twain? Nun, wir nicht. Klar zu argumentieren und gekonnt zu kontern ist keine Sache von guten Genen, sondern ganz simpel erlernbar! Sie lernen Möglichkeiten, mit Hirn und Herz zu kontern, damit Ihnen nie wieder die Worte fehlen!

Inhalte:

  • Die „Grammatik“ der Schlagfertigkeit
  • Die 7 Spitzentechniken der Schlagfertigkeit
  • Erfolgreich argumentieren
  • Die Königsdisziplinen
  • Kreative Techniken mit Humor
  • Innere Einstellung – Schlagfertigkeit entsteht in der Zusammenarbeit von Herz und Hirn, nicht im Kehlkopf


Konsens statt Konflikt

Ziel: Sie lernen, auch in emotionalen Situationen entspannt zu bleiben, Gespräche auf eine sachliche Ebene zu bringen und zu einem konstruktiven Ergebnis zu führen.

Inhalte:

  • Was ist ein Konflikt, ein Kompromiss, ein Konsens?
  • „Eigentlich geht es um ganz etwas anderes“ – die tatsächlichen Gründe von Konflikten erkennen und lösen
  • Umgang mit „Killerphrasen“ und Vorurteilen
  • Besser ein echter Konsens statt ein fauler Kompromiss
  • Konflikte als Chance nutzen
  • Vom Einigen und „Zweinigen“
  • Wieder gemeinsame Ziele finden und erreichen


Beschwerde als Chance – Professioneller Umgang mit Beschwerden

Ziel: Welche Chancen und Möglichkeiten stecken in Beschwerden? Auch bei emotionalen oder persönlichen Angriffen ruhig bleiben, den anderen kompetent auf eine sachliche Ebene zurückführen, das Anliegen erkennen und Lösungen gemeinsam finden.

Inhalte:

  • Die Beschwerde als Spitze des Eisberges
  • Das „Beschwerde als Chance“ – Konzept: Anliegen erkennen, Verbesserungspotential nutzen
  • Verhalten von Absicht trennen können
  • Die „Inhaltsfalle“ - Wie Emotionen entstehen und wie Sie sie steuern können
  • Die eigene Einstellung als Basis des Erfolgs
  • Struktur hinter win-win Situationen
  • Emotionale Intelligenz: Das Geheimnis innerer Ruhe
  • Was mache ich bei Beschimpfungen - wo ist die Grenze?
  • Einsatz der Sprache: Formulierungen und Gesten
  • Das gemeinsame Finden einer Lösung


Gewalt-ige Emotionen oder „Umgang mit Aggressionen und Deeskalations-Strategien“

Ziel: Ziel ist, sensibel zu werden für die Anzeichen und Formen von Gewalt, um erste Anzeichen zu erkennen, wirksam gegenzusteuern und hilfreiche Strategien zur Deeskalation und für den Umgang mit „gewalt-igen Emotionen“ zu entwickeln.

Inhalte:

  • Gewaltprävention, wozu?
  • Hinweise auf Gewalt – Gewaltanzeichen erkennen
  • Formen der Gewalt - Täter und Opfer und Retter
  • Der stille Zeuge! – Rollenkonflikt als Notstand
  • Die Anstifter der Gewalt – Herr Frustration und Frau Ignoranz
  • Grundlagen des pflegerischen Umgangs mit aggressiven und gewalttätigen Patienten
  • Leitfaden zum Umgang mit Gewaltsituationen im Pflegealltag (Suchtkranke, Alkoholisierte, Demente, aber auch „normale“ Menschen in nicht normalen Situationen)
  • Wertebaum als Deeskalationsmodell
  • Situationen aus der Praxis – Entwickeln von Strategien an Hand konkreter Situationen
  • Eigene Grenzen erkennen und wahren – Abgrenzen und Kraft haben


C.O.Pe – Kommunikation in hochemotionalen Situationen

Ziel: Lernen Sie im täglichen Spannungsfeld zwischen den Wünschen und Anforderungen von Patienten und Angehörigen, Ärzten und Pflege auch mit emotional extremen Situationen professionell umzugehen.

Inhalte:

  • C-ontact: Wege, in emotional extremen Situationen Begegnungen zu ermöglichen – wie kann ich Vertrauen aufbauen, Sicherheit und Orientierung vermitteln.
  • O-ther ressources: Oder „was wirkt mehr als wir denken“ (Situation, Umgebung, Religion, Tageszeit, Kultur,…)
    Worte und ihre Wirkung.
  • Pe-rson: Eigene Erwartungen, Vorstellungen und Gedanken – ihre Macht und ihre Veränderbarkeit.


Kommunikation am Rande des Lebens – Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden

Ziel: Erlernen und Erfahren vom bestmöglichen und kompetenten Umgang in Situationen mit Schwerkranken, Sterbenden sowie deren Angehörigen und die Balance zwischen Nähe und Abgrenzung finden. Die Unterstützung im Team und die Entwicklung persönlicher Strategien sind ebenfalls ein wichtiger Teil in diesem Seminar.

Inhalte:

  • Wie kann ich einen Patienten und Angehörigen begleiten – was sagen, was tun?
  • Trauerphasen – Sterbephasen und wie kommuniziere ich angemessen
  • Wie gehe ich mit meinen eigenen Erwartungen und Ängsten um?
  • Unverarbeitete Situationen prägen uns – muss das so sein?
  • Wie kann ich mit belastenden Situationen zurechtkommen?
  • Nähe erzeugen und dennoch abgrenzen können
  • Zeit und Raum, eigene Praxisfälle zu besprechen und zu bearbeiten
  • Die eigenen Möglichkeiten und Stärken erkennen und nutzen!


Forderungen und Herausforderungen in der Pflege

Ziel: Einen Mittelweg zwischen Unter- und Überfordert für sich selbst erkennen und steuern können. Eigene Ziele setzen und neue Herausforderungen annehmen.

Inhalte:

  • Unter- oder Überforderung – zwei Tickets ins Burn-Out
  • Welche Ziele habe ich? Von der Idee zur Umsetzung
  • Individualität im Team – wie kann ich trotz fixem Arbeitsablauf kreativ sein?
  • Fordernde Angehörige und Patienten – einfache Wege für mehr Compliance
  • Die Freude an neuen Ideen und Herausforderungen
  • Abgrenzen & Auftanken
  • „Ja“ sagen, aber „Nein“ denken – die innere Kluft überbrücken und zu sich stehen
  • Zeit und Raum für aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen und Wege entdecken, ihnen zu begegnen


Die „Schreibwerkstatt“ schriftliche Information verständlich formuliert

Ziel: „Der Brief ist die Visitenkarte des Unternehmens“ sagte man früher, heute ist es wohl mehr das E-Mail. Vieles muss geschrieben werden, oft kreativ beantwortet und die korrekte Schreibweise ändert sich auch regelmäßig. Sparen Sie hier Zeit und zeigen Sie dennoch die Kompetenz Ihres Bereiches oder Ihrer Organisation.

Inhalte:

  • Neue Rechtschreibung
  • Schriftliche Kommunikation
  • Tipps für die E-Mail-Korrespondenz
  • Tipps für die FAX-Korrespondenz
  • ÖNORM – Gestaltung der Geschäftskorrespondenz
  • Der richtige/falsche Umgang in der internen Kommunikation
  • Briefe und E-Mails als persönliche Visitkarte der Abteilung/Organisation nutzen
  • Zeit sparen durch individuelle Textbausteine
  • Ganz korrekt und doch kreativ - individuelle Schriftstücke, Beschwerden, Anfragen elegant formulieren

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